Seit dem 1. Mai 2019 werden die Mainanwälte durch Herrn Rechtsanwalt Gerhard Zapff verstärkt.

Allgemeines Strafrecht

Jeder kann zum Beschuldigten eines Strafverfahrens werden.

Sobald ein Anfangsverdacht besteht, wird von den Strafverfolgungsbehörden ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wird ein Verfahren gegen Sie eingeleitet, haben Sie nach § 137 Abs. 1 der Strafprozessordnung das Recht, sich in jeder Lage des Verfahrens des Beistandes eines Verteidigers zu bedienen.

Viele sind der Auffassung, wenn man unschuldig sei, könne man als Beschuldigter ohne weiteres Angaben vor den Strafverfolgungsbehörden machen. Es stellt aber in aller Regel einen nicht wieder zu korrigierenden Fehler dar, gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht als Beschuldigter eine Aussage ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Verteidiger und ohne Kenntnis des Akteninhalts zu machen. 

Ein Beschuldigter ist – mit Ausnahme seiner persönlichen Pflichtangaben – nicht verpflichtet, zum Tatvorwurf Angaben zu machen.  Dies folgt aus dem das Strafverfahren beherrschenden Grundsatz, wonach niemand verpflichtet ist, gegen sich selbst Zeugnis abzulegen.

Effektive Strafverteidigung setzt so früh wie möglich an, am besten also nach dem ersten Kontakt mit der Polizei.  Gemeinsam mit Ihrem Strafverteidiger kann nach Akteneinsicht entschieden werden, ob bzw. welche Erklärung zum Tatvorwurf abgegeben wird. Ihr Strafverteidiger entwickelt mit Ihnen eine effektive Verteidigungsstrategie.

Auch als Opfer einer Straftat haben Sie  im Strafverfahren umfangreiche Rechte. Sie können als Nebenkläger auftreten und können bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen im Adhäsionsverfahren Schadensersatzansprüche durchsetzen.

Herr RA Zapff  verteidigt Sie als erfahrener Strafverteidiger insbesondere in Jugendstrafsachen, Betäubungsmittelstrafsachen, Arbeitsstrafrecht,  Körperverletzungsdelikten oder Vermögensdelikten wie  Diebstahl, Raub, Hehlerei oder bei Sexualstraftaten.

 

 

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